Forschungszulage

Scientec Consulting beitet eine umfangreiche Beratung zur steuerlichen Forschungszulage und Erstellung der antragsrelevanten Texte.

Zunächst die wichtigsten Vorteile und Voraussetzungen der steuerlichen Forschungszulage:

  • themenoffen: Grundlagenforschung, industrielle Forschung, experimentelle Entwicklung, auch Auftragsforschung möglich
  • Antragsteller muss in Deutschland Einkommenssteuer- oder körperschaftssteuerpflichtig sein; auch die selbständige Arbeit eines Unternehmers fällt darunter
  • es besteht ein Rechtsanspruch: bei einem positiven Bescheid von der Bescheinigungsstelle setzt das Finanzamt die Höhe der Zulage fest. Andere Förderungen, z. B. ZIM fallen nicht darunter.
  • die Zulage kann rückwirkend (ab 2.1.2020) beantragt werden. Bei ZIM geht das nicht (keine Rückwärtsförderung)

Gewichtung bei der Beurteilung in der Bescheinigungsstelle Forschungszulage

Höhe der maximalen Förderung im Jahr

  • max. Förderbetrag beträgt 4 Mio. EUR pro Jahr (ab 1.7.20 bis 30.6.26); daraus ergibt sich bei einem Fördersatz von 25 % eine Forschungszulage von 1 Mio EUR! Bei Auftragsforschung sind es 15 %, also max. 600 T EUR
  • bei verbundenen Unternehmen kann der Maximalbetrag nur einmal in Anspruch genommen werden.
  • die Forschungszulage wird vom Finanzamt als Gutschrift auf die Steuerschuld angerechnet und ggf. ausgezahlt

Wichtig: zu beachten

  • Beihilferegelungen beachten (de-minimis)
  • keine Doppelförderung (nicht FuE zweimal abrechnen)
  • nicht für Unternehmen in Schwierigkeiten (z. B. Insolvenz)

Wenn Sie Fragen haben oder eine maßgeschneiderte Lösung für Ihr Unternehmen benötigen, rufen Sie an!